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Berichte

JZ - 03.12.2017
Schwarzer Tag für Famile Köppen in der ersten Mannschaft

Das Familienduo Claus und Manfred, Christian, Jens G, Rainer, Joachim, Jens Z sowie Günter mussten am 4. Spieltag in den Taunus nach Eppstein. Der überraschende Wintereinbruch war dabei nicht hilfreich. Trotzdem kamen alle rechtzeitig am Spielort an.
Unser Joker Claus konnte leider nicht stechen. Im Sizilianer kam sein Gegenangriff zu spät. Er konnte sich zwar bis ins Endspiel retten, doch der Voteil des Gegners war zu groß. Besser sah es zwischenzeitlich bei seinem Sohn, Manfred, aus. Er hatte einen starken Angriff, übersah aber einen Zwischenzug des Gegners und verlor. Leider konnte er sich wieder nciht belohnen.
Jens G setzt seine schwarze Serie weiter fort. Nach schlechtem Spiel bot er Remis und sein Gegner nahm in besserer Stellung an. Rainer jedoch konnte seine Negativserie beenden. Sein Gegner verlor in Verluststellung auf Zeit. Auch Christians Gegner musste dem starken Druck nachgeben. Jens Z gewann früh einen Bauern, wickelte schnell ins Endspiel ab und gewann. Jo ereilte sein altes Schicksal: die Zeit. Mit 2 Minuten für mehr als 10 Züge in komplizierter Stellung war nichts zu machen. Wieder einmal musste es der letzte Spieler entscheiden.
Dabei wollten Günter und sein Gegner eigentlich nicht die letzten Spieler sein. Beide wollten sich schon fast auf remis einigen. Allerdings wollte der Mannschaftsführer von Eppstein, dass sein Spieler weiter spielen solle. Also ging es ins Leichtfigurenendspiel. Durch ein Bauernopfer konnte Günter einen Bauern gefährlich nah zur Umwandlung bringen. Deswegen gewann er den Springer seines Gegners und wickelte den Vorteil routiniert ab. 4,5:3,5 gewonnen.
Wieder gewann die Erste mit etwas Glück. Der 3. Platz konnte gesichert werden, die Aufgaben werden aber weiterhin nicht leichter.

JZ - 19.11.2017
Aufstieg ade - die Erste von Rüsselsheim lässt Punkte liegen

Im ersten Heimspiel der Saison empfing Rüsselsheim die Sportfreunde Taunus. Wieder ein Spiel, das man von den Zahlen her relativ deutlich gewinnen sollte. Jedoch kam es wieder einmal anders.
Alle 8 Rüsselsheimer kamen ordentlich aus der Eröffnung heraus. Bashir am 8. Brett bekam ein frühes Remisgebot nach einer Stunde, das er ablehnte. Kurz darauf spielte Günter an Brett 7 remis. Auf allen anderen Brettern sah es noch ausgeglichen aus. Bashir mangelte es jedoch im Endspiel an Erfahrung. Er verlor seine Partie. Kurz danach willigte Jens G ins Remis ein. Er hatte einen Bauern mehr, dafür aber einen starken Angriff gegen sich. Vielleicht bringt ihm dieses Unentschieden etwas Sicherheit für die nächsten Spiele.
Nachdem Rainer daraufhin überraschend am Brett 3 verlor, sah es schon wie die sichere Niederlage aus. Jens Z stand lange etwas schlechter. Christian und Joachim hatten ausgeglichene Stellungen. Einzig Karlheinz erspielte sich einen Vorteil.
Diesen konnte er dann bis ins Endspiel Durchbringen und den Punkt für Rüsselsheim sichern. Kurz vorher machte Jo das Gleiche. Er überspielte seinen Gegner im Endspiel. Es sah nicht mehr ganz so düster aus. Jens bot deswegen 2 Mal remis im Glauben, dass Chrisian seine Partie gewinne. Sein Gegner lehnte ab. Jens war nicht klar, dass Christian am vordersten Brett inzwischen deutlich schlechter stand weil er in Zeitnot nicht die besten Züge fand. Trotzdem konnte er sich noch irgendwie ein Remis ergaunern. 3,5:3,5.
Es lag alles an Jens. Sein Gegner tauschte ins Endspiel ab. Der Nachteil von Jens durchzog sich bis ins Endspiel. Während er bis hierhin sehr unpräzise gespielt hatte, schlichen sich bei seinem Gegner am Ende einige Ungenauigkeiten ein. Das nutze er und konnte seine sehr gedrungene Stellung aktivieren. Daraufhin bot der Gegner remis an, was er mit Springer und Turm gegen Läufer und Turm mit 2 Bauernflanken annahm.
Glück gehabt und doch nur 4:4. Die schwachen Leistungen von beiden Jens und Rainer konnten die Siege durch Jo und Karlheinz nicht ausgleichen.

JZ - 05.11.2017
Sicherer Sieg von Rüsselsheim I, der jedoch einige Sorgenfalten hinterlässt

Der erste Saisonsieg war ein Arbeitssieg. Anders lässt sich der Gewinn gegen Frankfurt-West II nicht bezeichnen. Die ersten 7 Bretter von Rüsselsheim I hatten alle deutlich mehr DWZ als ihre Gegner. Wie so oft hat dies nicht allzuviel zu sagen. So auch bei uns. Einzig Karlheinz konnte mit seiner Leistung überzeugen und erspielte den ersten Punkt.
Günter opferte eine Leichtfigur gegen Aktivität. Die Sinnhaftigkeit dieses Opfers war jedoch fragwürdig. Die ersten 4 Bretter Christian, Jens G., Rainer und Joachim taten sich sehr schwer. Jo hatte eine leicht bessere Stellung, die er immer mehr blockierte, Rainer hatte Probleme mit dem Caro-Kann seines Gegners und kam nur ausgeglichen aus der Eröffnung und dem Mittelspiel. Ähnlich sah es bei Jens G. aus. Seine slawische Symmetrievariante brachte ihm kaum Aktivität. Jens Z. bekam einen Bauern in der Eröffnung geschenkt, den er bis ins Endspiel zu einem Punkt durchbrachte.
Während dessen konnte Günter seine Leichtfigur wieder wet machen und gewann dann im Endspiel. Jens G. remisierte im offenen Mittelspiel in dem er jedoch mehr und mehr eingeengt wurde.
3,5 zu 0,5. Es sah alles nach einem Sieg aus. Kurz darauf schoben Rainer und Jo zum Mannschaftssieg. Blieben nur noch Christian und Manfred.
Manfred hatte, wie schon so oft, Pech beim Gegner. Dieser hatte die höchste Wertzahl seines Teams. Trotzdem spielte Manfred aktiv, und konnte sich einen interessanten Angriff gegen einen doppelten Freibauern erspielen. Sein Gegner war jedoch zu abgeklärt, wehrte den Angriff Manfreds ab und gewann am Ende.
Christian hatte lange Zeit eine ausgeglichene Stellung mit leichten Vorteilen für sich. Sein Vorteil wurde immer größer, die Zeitknappheit allerdings auch - für beide Kontrahenten. Kurz vor Ende waren es noch 2,5 Minuten für 4 Züge. 2 Sekunden blieben Christian nach seinem 40. Zug der ihm eine weitere Stunde Bedenkzeit brachte. Das war knapp.
Die brauchte er dann nicht mehr. Nun ging alles sehr schnell. Er engte die gegnerische Dame mit seinem aktiven Springer und einigen Bauern ein und zwang den Gegner zur Aufgabe, bevor er seine Dame hätte opfern müssen.
Was bleibt ist ein großes Fragezeichen über den vorderen Brettern von Rüsselsheim I. Schon im Pokal patzten einige gegen schwächere Gegner. Soll der Aufstieg weiterhin Thema bleiben, müssen sie aus ihrem kurzen Tief wieder heraus kommen.

JZ - 11.10.2017
Jugendeinzelmeisterschaften der MTSJ


Paul Kreuzberger während
seines ersten Turniers

Kierran Grainger konzentriert
am Brett

Niclas Neuberger beim Spiel gegen
seinen Vereinskollegen
Kaum hatte die neue Saison begonnen, ging es für unsere Jugend zu den Einzelmeisterschaften der Main-Taunus-Schachjugend. Für alle das erste Einzelturnier außerhalb Rüsselsheims.
Kierran, Niclas und Paul versuchten am Samstag in der U10, Ani und Ghaleb am Sonntag in der U18 ihr Glück. Gespielt wurde im Schweizer System mit Schnellschachbedenkzeit. Zu gewinnen gab es Pokale und Urkunden. Für den Sieger war sogar die direkte Qualifikation zu den Hessenmeisterschaften drin.
Die 3 Jungs hatten 20 andere Konkurrenten in ihrer Altersklasse. Kierran und Paul begannen mit 2 guten Spielen, welche sich leider nur für Kierran in einem Sieg auszahlten. Niclas brauchte ein paar Spiele, bis auch er sein Können aufblitzen lies. Zur Mittagspause nach 4 Runden hatten dann alle 2 Punkte. Frisch gestärkt ging es danach in die letzten 3 Runden. Jeder konnte bis vor die letzte Runde einen weiteren Punkt ergattern. Konnten sie bis dahin ein Aufeinandertreffen vermeiden, mussten Niclas und Kierran in der letzten Runde gegeneinander spielen.
Paul verlor die letzte Runde sehr schnell, die beiden Rüsselsheimer spielten etwas länger. Niclas konnte das Ruder im Mittelspiel an sich reißen und holte den Punkt. Am Ende standen Platz 12 für Niclas, Platz 14 für Kierran und Platz 17 für Paul zu Buche. Für die Betreuer Jens und Jens ein eher enttäuschendes Ergebnis. Jeder hatte eine gute Partie zeigen können, zeigte oft tolle Ideen, doch die Ungeduld und das zu schnelle Spiel verhagelten eine bessere Platzierung. Bis Platz 3 hätte es durchaus gehen können. Kleines Detail am Rande: Der Erstplatzierte gewann das Turnier nicht nur mit 7 Punkten aus 7 Spielen, sondern konnte auch das 2 Altersklassen höhere Turnier der U14 gewinnen und wurde 3. in der U16.

Ani Gregoryan im ersten Spiel
Bei der U18 waren die Erwartungen nicht so hoch. Die lediglich 7 Gegner schienen für die beiden Neulinge übermächtig.
Ghaleb spielte eine großartige erste Partie gegen den Vorjahressieger. Er übte Druck auf den Königsflügel seines Raunheimer Gegenspielers auf und konnte so lange Zeit eine leicht bessere Stellung behaupten. Leider siegte am Ende die Abgeklärtheit und er verlor, was ihm scheinbar auch die Motivation nahm, da er in keiner anderen Partie diese Qualität erneut zeigen konnte.
Ani kam nicht so gut ins Turnier. Ihr Gegner setzte sie stark unter Druck und gewann dadurch relativ schnell und deutlich. Besser machte sie es eine Runde später und konnte ihren nicht ganz so starken Kontrahenten gekonnt ausspielen und angelte sich ihren ersten Punkt.
Leider kamen bei beiden nicht viel mehr Punkte auf das Konto. Sie bekamen jeweils noch einen Punkt durch spielfrei und landeten auf den hinteren Rängen.

Ghaleb Abdeen beim Spiel gegen den Gewinner
des letzten Jahres
Zusammenfassend merkte man deutlich, dass es das erste richtige Turnier der Jugend war. Die guten Leistungen bei der Rüsselsheimer Schülerschachmeisterschaft und dem Training gaben Grund zur Hoffnung in der U10 weiter vorne mitspielen zu können. Leider zeigten sich zu oft die Unkonzentriertheit und zu selten die guten Ideen. Trotzdem ein gelungenes erstes Turnier mit guten Ergebnissen und vielen neuen Erfahrungen, die hoffentlich Lust auf mehr machen. Glückwunsch allen Teilnehmern und einen großen Dank an die Betreuer und Eltern.

SiS - 28.10.2017
Erfolgreicher Start in die neue Schach-Saison

Am 17.9.2017 hatte unsere Mannschaft ihr erstes Turnier in dieser neuen Saison. Unser Weg führte uns nach Hofheim, wo wir gegen die achte Mannschaft des SV Hofheim spielten. Nachdem wir am Anfang etwas Probleme hatten das Spiellokal zu finden, kamen wir dann doch noch pünktlich an. Alle waren ein wenig aufgeregt, da Gerhard in der neuen Saison nicht mehr unser Mannschaftsführer war. Diese Aufgabe übernimmt nun Clara. Dafür stand uns Malte als alter Hase am fünften Brett zur Seite. Mit Ani durften wir diese Saison eine neue Mitstreiterin in unserem Team begrüßen.
Obwohl wir gegen viel Jüngere spielten, durfte man die Gegner nicht unterschätzen. Die Kleinen hielten auch die ein oder andere lange Partie durch. Am fünften Brett kam es allerdings schnell zu einem Ergebnis: Malte gewann und holte den ersten wichtigen Punkt. Auch am dritten Brett konnten wir einen Punkt holen. So brachte uns Isabel dem Sieg etwas näher. Kurz darauf konnte auch Clara am zweiten Brett mit dem ersten Punkt für sie in dieser Saison den Tag erfolgreich abschließen. Jetzt liefen nur noch zwei Partien: an Brett eins kämpfte Ani um ihren Punkt, doch leider verlor sie die Partie gegen ihren starken Gegner. Die ganze Mannschaft wartete nur noch auf das Ergebnis am vierten Brett, für welches Sina etwas länger brauchte. Als am Ende die Chance auf ein Remis verspielt wurde, verlief die Partie gegen den SV Rüsselsheim aber dafür für den jungen Gegner, der vermutlich eines seiner ersten Turniere gespielt hatte und sichtlich stolz war. Trotzdem hatte unsere Mannschaft drei Punkte erspielt und damit einen tollen Start in die neue Saison.

JZ - 17.09.2017
Knappes Unentschieden am ersten Spieltag

Lange Zeit sah es nach einem klaren Sieg für die erste Mannschaft von Rüsselsheim am ersten Spieltag aus, doch am Ende kam es ganz anders:
Ersatzgeschächt stand uns ein harter Kampf besonders an den letzten Brettern bevor. Manfred musste kurzfristig absagen, konnte aber seinen Vater als Ersatz mobilisieren. Schon früh lag Neuling Ilja am 6. Brett hinten. Dafür konnte Claus seinem Gegner eine Leichtfigur entreißen. Mohammad hatte einen scharfen Angriff gegen sich mit unterschiedlichen Rochaden. Günter hatte eine aktive Stellung. Auch die beiden Jens' und Joachim hatten eine bessere Stellung bei nominell schwächeren Gegnern. Deswegen willigte Christian früh zum Remis ein gegen einen starken Gegner.
Kurz darauf musste Mohammad sich dem Druck geschlagen geben und aufgeben. Auch Ilja hatte verloren. Dafür konnte Claus zum 1,5:2,5 verkürzen. Bei Günter wurde es kurios. Er übersah einen Bauernzug seines Gegners, hatte daraufhin eine Leichtfigur weniger aber setzte seinen Gegner trotzdem durch die aktivere Stellung später matt. Jo hatte während dessen die Qualität gewonnen und brachte diese zum Punktgewinn durch. Jens Z dagegen machte es seinem Gegner leicht und verbrauchte viel Bedenkzeit. Der Gegner übersah seinen Gewinnweg; Jens Stellung war wieder deutlich besser allerdings mit 2 Minuten Restzeit für 10 Züge. Deswegen bot er remis an, was sein Gegner annahm.
4:3! Jens G hatte zu der Zeit noch die leicht bessere Stellung, bot trotzdem kein remis für den Mannschaftssieg. Sein Gegner hatte 300 DWZ-Punkte weniger, spielte trotzdem gut und offensiv. Jens Schwerfiguren standen zu indisponiert was der Kontrahent gnadenlos ausnutzte, so dass er nach fast 4 Stunden das Spiel verlor.
Alles in Allem ein verdientes unentschieden. Die Hoffnung auf den Aufstieg müssen wir deswegen noch nicht begraben.